Wie bei jeder Pflanze hängt auch beim Kaktus viel von der Erde im Boden ab. Es gibt gewisse Voraussetzungen und es dauert etwas, bis man seine Erde als Bodenschatz bezeichnen darf. Vor allem der Mineraliengehalt und der ph-Wert wirken sich auf die Qualität des Bodens aus. Doch gerade die oben genannte Bezeichnung Bodenschatz ist nicht wirklich eindeutig. Wie einige Modekenner schon wissen, gibt es auch eine Modemarke mit dem Namen Bodenschatz.
Hierbei handelt es sich vor allem um diverse Taschen und Geldbörsen. So findet man unter diesem Label Businesstaschen, Rucksäcke und natürlich klassische Frauenhandtaschen in allen Farben und Variationen. Wobei in einem zu einem Kaktus passenden Grün habe ich bisher noch keine Tasche gesehen. Preislich decken die Taschen eine breite Palette ab, wobei sich die hohe Qualität doch am Preis etwas bemerkbar macht. Das könnte daran liegen, dass die Taschen zu einem großen Teil aus Leder bestehen.
Mir persönlich gefallen vor allem die etwas seriöseren Businessprodukte von Bodenschatz. So sind meist schlicht und doch überzeugend und praktikabel. Außerdem finde ich die preislich angenehm gestalteten Geldbörsen sehr interessant.
Ich hoffe nun haben sie einen weiteren Einblick über "Bodenschätze" erhalten und wissen nun, was sich hinter diesem Wort alles verbergen kann.
Kaktus und Kakteen
Gefäße für Kakteen
Falls sie ihren Kaktus nicht im Garten wachsen lassen, sollte sie auf das Gefäß ihrer Kaktee achten. Grundsätzlich kann man hier zwischen Tontöpfen und Kunststofftöpfe unterscheiden.
Mir persönlich gefallen die Tontöpfe besser. Sie können durch ihre Wände überschüssiges Wasser schneller abgeben und helfen so die Entstehung von Fäule zu vermeiden. (Grundsatz: Zu viel Wasser ist Gift für den Kaktus!) Man hat also ein einfacheres Leben mit den Tontöpfen, da sie nicht so leicht ertrinken und der Kaktus so noch besser in die Schublade „pflegeleicht“ passt.
Ein Fehler den ich jedoch schon häufiger bemerkt habe sind die Übertöpfe. Klar sehen Übertöpfe schön dekorativ aus und bieten was für das Auge. Dennoch können sie tödlich für den Kaktus sein, da sich Wasser relativ unbemerkt in größeren Mengen darin sammeln kann. Außerdem gibt es noch genug andere Möglichkeiten um Gefäße schön aussehen zu lassen. (Bemalen, bekleben, etc.)
Bei der Topfgröße muss man beachten, dass die Pflanzen wachsen und gedeihen werden. Vor allem die Wurzeln breiten sich eher horizontal als vertikal aus. Daher sollte schon mehr als 1 cm Platz zwischen dem Rand des Gefäßes und der Pflanze sein. Bei großen Gefäßen muss man außerdem bedenken, dass sie die Feuchtigkeit länger speichern können. So kann die Oberfläche schon ausgetrocknet sein, obwohl noch einiges an Flüssigkeit im Topf vorhanden ist.
Außerdem sollte man im Kopf behalten, dass Kakteen sehr schnell wachsen können. Will man mehre Pflanzen in einem Topf aufziehen und nicht dauernd umtopfen, so sollte man großzügig Platz zwischen den einzelnen Kaktuspflanzen lassen.
Tipp: Wenn sie kleine Steine auf die Oberfläche der Erde legen wird diese nicht so einfach herausgeschwemmt.
Hinweis: Es macht nur Sinn Kaktusarten mit ähnlichen Anspruch an die Kaktuserde und an die Kaktuspflege in einem Gefäß zusammen aufzubewahren.
Mir persönlich gefallen die Tontöpfe besser. Sie können durch ihre Wände überschüssiges Wasser schneller abgeben und helfen so die Entstehung von Fäule zu vermeiden. (Grundsatz: Zu viel Wasser ist Gift für den Kaktus!) Man hat also ein einfacheres Leben mit den Tontöpfen, da sie nicht so leicht ertrinken und der Kaktus so noch besser in die Schublade „pflegeleicht“ passt.
Ein Fehler den ich jedoch schon häufiger bemerkt habe sind die Übertöpfe. Klar sehen Übertöpfe schön dekorativ aus und bieten was für das Auge. Dennoch können sie tödlich für den Kaktus sein, da sich Wasser relativ unbemerkt in größeren Mengen darin sammeln kann. Außerdem gibt es noch genug andere Möglichkeiten um Gefäße schön aussehen zu lassen. (Bemalen, bekleben, etc.)
Bei der Topfgröße muss man beachten, dass die Pflanzen wachsen und gedeihen werden. Vor allem die Wurzeln breiten sich eher horizontal als vertikal aus. Daher sollte schon mehr als 1 cm Platz zwischen dem Rand des Gefäßes und der Pflanze sein. Bei großen Gefäßen muss man außerdem bedenken, dass sie die Feuchtigkeit länger speichern können. So kann die Oberfläche schon ausgetrocknet sein, obwohl noch einiges an Flüssigkeit im Topf vorhanden ist.
Außerdem sollte man im Kopf behalten, dass Kakteen sehr schnell wachsen können. Will man mehre Pflanzen in einem Topf aufziehen und nicht dauernd umtopfen, so sollte man großzügig Platz zwischen den einzelnen Kaktuspflanzen lassen.
Tipp: Wenn sie kleine Steine auf die Oberfläche der Erde legen wird diese nicht so einfach herausgeschwemmt.
Hinweis: Es macht nur Sinn Kaktusarten mit ähnlichen Anspruch an die Kaktuserde und an die Kaktuspflege in einem Gefäß zusammen aufzubewahren.
Aloe Vera - ein Kaktus?
Viele Menschen kennen den Begriff Aloe Vera (zu deutsch: Echte Aloe). Leider verbinden viele Deutsche diesen Begriff aber mit Kakteen. Dies ist aber falsch. Aloe Vera gehört zu den Affodillgewächsen und ist daher nur entfernt mit dem Kaktus verwandt.
Dennoch ist Aloe Vera sehr gesund und wird vor allem zur medizinischen Verwendung gebraucht. Das Aloe Vera Trinkgel wirkt vor allem bei Hautbeschwerden. So kann es bei Akne oder Entzündungen angewandt werden. Gewonnen wird das Gel, indem man von den Blättern das Blattgrün und die Blattrinde entfernt und dann sorgsam die Flüssigkeit auspresst. Am besten gelingt dies manuell per Hand, da in der Industrieproduktion meist nur der Wirkungshemmende Stoff Aloin mitverarbeitet wird.
So viel zu unseren kleinen Ausflug in das Gebiet der Aloe Vera. Es bleibt ein für allemal festzuhalten, dass Aloe Vera kein Kaktus ist und auch nichts mit Kakteen zu tun hat.
Dennoch ist Aloe Vera sehr gesund und wird vor allem zur medizinischen Verwendung gebraucht. Das Aloe Vera Trinkgel wirkt vor allem bei Hautbeschwerden. So kann es bei Akne oder Entzündungen angewandt werden. Gewonnen wird das Gel, indem man von den Blättern das Blattgrün und die Blattrinde entfernt und dann sorgsam die Flüssigkeit auspresst. Am besten gelingt dies manuell per Hand, da in der Industrieproduktion meist nur der Wirkungshemmende Stoff Aloin mitverarbeitet wird.
So viel zu unseren kleinen Ausflug in das Gebiet der Aloe Vera. Es bleibt ein für allemal festzuhalten, dass Aloe Vera kein Kaktus ist und auch nichts mit Kakteen zu tun hat.
Überwintern von Kakteen
Wie schon mehrfach erwähnt sind Kakteen sehr hart im nehmen und halten so manches aus. Dennoch sollte es Kakteenfreunden dran gelegen sein, dass ihr Kaktus optimal überwintert und bald wieder in voller Blüte ist. Daher sollten einige Grundsätze beachtet werden:
Gießen der Kaktee
Um ihre Blüten optimal ausbilden zu können brauchen Kakteen ihre Ruhe und das etwa 18 Wochen lang. In dieser Zeit wollen die Kakteen nichts tun und einfach mal entspannt ihre Blütenbildung vorbereiten. Das heißt, sie wollen nicht wachsen und schon gar nicht um ihr überleben kämpfen. Daher ist es wichtig, dass sie ihren Kaktus in der Zeit nicht gießen und nicht irgendwie fordern. Es ist ratsam den Kaktus in der Zeit in einem Raum bei etwa 10°C aufzubewahren. Falls es wärmer ist, wird die Verdunstung angekurbult und so Wasser benötigt. Der Kaktus wird in der Phase jedoch nur sehr wenig Wasser aufnehmen können, sodass durch das Gießen die gefährliche Staunässe entstehen kann. Geben sie ihrer Pflanze jedoch kein Wasser, so hat ihr Kaktus zu kämpfen und sie werden sicher keine umwerfenden Blüten erwarten können.
Vorsicht: Falls sie ihren Kaktus ungeschützt im Freien aufbewahren, sollten sie ihn im Herbst vor Regen schützen oder für einen sehr guten Wasserabzug sorgen. (sonst droht die Staunässe!)
Licht
Das Licht ist in der Phase für den Kaktus nicht vom besonderen Interesse. Lieber etwas zu wenig als zu viel, wobei kein Licht auch tödlich ist.
Wichtig ist es jedoch, wenn sie ihren Kaktus nach der Ruhephase in seinem Winterquartier wieder in sein Sommerquartier umsiedeln. Man sollte der Pflanze Zeit geben sich langsam wieder an das Licht zu gewöhnen, indem man ihn ein bis zwei Wochen etwas schattiert. Ignoriert man das, so läuft man Gefahr, dass der Kaktus einen Sonnenbrand (kein Scherz!) bekommt. Natürlich gibt es auch hier gewisse Ausnahmen, wie zum Beispiel die blau oder weiß bereiften Kakteen.
Fazit:
Der Kaktus macht es einem auch hier relativ einfach. Kein Wasser, nicht zu warm, nicht zu kalt, etwas Licht und einer atemberaubenden Blüte steht zumindest von dieser Seite aus nichts mehr im Weg. Diese Ruhephase ist sogar ziemlich wichtig für die Blütenbildung, daher hier in Zukunft ruhig etwas mehr Wert darauflegen.
Gießen der Kaktee
Um ihre Blüten optimal ausbilden zu können brauchen Kakteen ihre Ruhe und das etwa 18 Wochen lang. In dieser Zeit wollen die Kakteen nichts tun und einfach mal entspannt ihre Blütenbildung vorbereiten. Das heißt, sie wollen nicht wachsen und schon gar nicht um ihr überleben kämpfen. Daher ist es wichtig, dass sie ihren Kaktus in der Zeit nicht gießen und nicht irgendwie fordern. Es ist ratsam den Kaktus in der Zeit in einem Raum bei etwa 10°C aufzubewahren. Falls es wärmer ist, wird die Verdunstung angekurbult und so Wasser benötigt. Der Kaktus wird in der Phase jedoch nur sehr wenig Wasser aufnehmen können, sodass durch das Gießen die gefährliche Staunässe entstehen kann. Geben sie ihrer Pflanze jedoch kein Wasser, so hat ihr Kaktus zu kämpfen und sie werden sicher keine umwerfenden Blüten erwarten können.
Vorsicht: Falls sie ihren Kaktus ungeschützt im Freien aufbewahren, sollten sie ihn im Herbst vor Regen schützen oder für einen sehr guten Wasserabzug sorgen. (sonst droht die Staunässe!)
Licht
Das Licht ist in der Phase für den Kaktus nicht vom besonderen Interesse. Lieber etwas zu wenig als zu viel, wobei kein Licht auch tödlich ist.
Wichtig ist es jedoch, wenn sie ihren Kaktus nach der Ruhephase in seinem Winterquartier wieder in sein Sommerquartier umsiedeln. Man sollte der Pflanze Zeit geben sich langsam wieder an das Licht zu gewöhnen, indem man ihn ein bis zwei Wochen etwas schattiert. Ignoriert man das, so läuft man Gefahr, dass der Kaktus einen Sonnenbrand (kein Scherz!) bekommt. Natürlich gibt es auch hier gewisse Ausnahmen, wie zum Beispiel die blau oder weiß bereiften Kakteen.
Fazit:
Der Kaktus macht es einem auch hier relativ einfach. Kein Wasser, nicht zu warm, nicht zu kalt, etwas Licht und einer atemberaubenden Blüte steht zumindest von dieser Seite aus nichts mehr im Weg. Diese Ruhephase ist sogar ziemlich wichtig für die Blütenbildung, daher hier in Zukunft ruhig etwas mehr Wert darauflegen.
Kaktus bzw. Kakteen umtopfen
Vorbeugen von Schmerzen
Für den Menschen kann das Umtopfen von Kakteen, je nachdem wie viel Dornen der Kaktus hat, sehr schmerzhaft werden. Daher wird empfohlen den Pflanzenkörper relativ dick mit Schaumgummi zu umwickeln, damit man ihn dann gut anpacken kann. Etwas schwerer wird es allerdings bei den Kakteen mit Hakenstacheln: Hier ist der Schaumgummi-Tipp nicht möglich, weil die Stacheln darin hängenbleiben. Deshalb sollte man diese Pflanzen mit Papier von einer Küchenrolle anpacken. Auch eine vorteilhafte Möglichkeit für Säulenkakteen bieten die gepolsterten Reagenzglaszangen, welche es in jedem Laborhandel gibt.
Für den Menschen kann das Umtopfen von Kakteen, je nachdem wie viel Dornen der Kaktus hat, sehr schmerzhaft werden. Daher wird empfohlen den Pflanzenkörper relativ dick mit Schaumgummi zu umwickeln, damit man ihn dann gut anpacken kann. Etwas schwerer wird es allerdings bei den Kakteen mit Hakenstacheln: Hier ist der Schaumgummi-Tipp nicht möglich, weil die Stacheln darin hängenbleiben. Deshalb sollte man diese Pflanzen mit Papier von einer Küchenrolle anpacken. Auch eine vorteilhafte Möglichkeit für Säulenkakteen bieten die gepolsterten Reagenzglaszangen, welche es in jedem Laborhandel gibt.
Nun zum eigentlich Umtopfen von Kakteen:
Wenn man den Pflanzenkörper in der Hand hält, löst man ihn vorsichtig aus dem Topf. Dies geht am einfachsten, wenn die Erde trocken ist. Falls der Kaktus zwischen vielen Artgenossen eingepflanzt sein wollte, ist es auch möglich die Erde mit einer Fleischgabel lockern und danach die Wurzeln freilegen. Ist der Kaktus dann ausgetopft, entfernen man zuerst die abgestorbene Wurzeln (hohle, korkige und verrottete Stücke) und kontrolliert sie auf Befall mit Schädlingen. Wollige weiße Gespinste und Knötchen im Wurzelbereich weisen auf Wurzelläuse hin. Wenn das der Fall sein sollte, muss man noch vor dem Eintopfen die Schädlinge bekämpfen.
In das neue Pflanzengefäß kommt als unterste Schicht eine 2-3 cm dicke Drainageschicht aus Basaltsplit. Der Basaltsplit wird bei Pflasterarbeiten im Straßen und Wegebau verwendet, und eignet sich optimal für Kakteen. Eine Drainageschicht wird empfohlen, weil sie die Kakteenwurzeln vor Staunässe schützt und der Kaktus wird ebenso vor unüberlegtem Gießen unempfindlicher. In diesen Topf kommt dann der Kaktus. Danach muss man den Freiraum mit frischer Erde auffüllen. Dabei müssen die Wurzeln schön nach unten hängen. Sollten sie zu lang sein werden diese vorher noch ein Stück gekürzt. Allerdings muss bei rübenartigen Wurzeln aufgepasst werden, denn diese dürfen auf keinen Fall gekürzt oder beschädigt werden. Falls dies dennoch aus Versehen passieren sollte, topft man den Kaktus nicht sofort ein. Man kann dann die beschädigten Stellen mit Holzkohlepulver desinfizieren und die Kakteen zum Abtrocknen der Wundstelle an einen kühlen und schattigen Ort legen. Das schadet dem Kaktus gar nicht. Wenn man gleich Eintopfen würde, führe das unweigerlich zu einer Fäulnis.
Wenn die Pflanze dann eingetopft ist und die Erde sich durch schütteln und leichtes festdrücken gesetzt hat, kann man schon leicht angießen. Aufgepasst: wer sicher sein will, dass keine Fäulnis auftritt, wartet mit dem Gießen noch 1-2 Wochen. Weil die Pflanze erst neue Wurzeln bildet, bevor sie Wasser aufnehmen kann und da das Umtopfen sowieso zum Ende der Ruhezeit fallen sollte, sollte mit dem Gießen nur sehr langsam und vorsichtig begonnen werden.
Eine kurze Zusammenfassung zum Umtopfen von Kakteen:
- Neue Pflanzen sofort Umtopfen, und direkt auf Schädlingsbefall kontrollieren.
- Der richtige Zeitpunkt für das Umtopfen ist Ende der Ruhezeit von Anfang März bis Mai. Danach setzt das Wachstum ein. Demnach vor oder auch direkt nach der Blüte.
- Als unterste Schicht kommt ein Drainageschicht in den Topf.
- Kakteen alle 2-3 Jahre Umtopfen. Außer: Schädlingsbefall im Substrat.
- Beschädigte Wurzeln sollten erst abgetrocknet werden.
- Bei großen Töpfen reicht es einen Teil der Erde gegen frisches Substrat auszutauschen.
- Kakteen mit Rübenwurzeln benötigen tiefe und schmale Töpfe; Pflanzen mit sehr feinem Wurzelwerk wollen über flache breite Schalen
- Sollte man vor der Blüte umtopfen, wartet man etwas mit dem Angießen, bis die Blütenknospen schön ausgebildet sind, sonst werden diese sich zurückbilden.
Heimat der Kakteen
Ursprünglich kamen die Kakteen nur in Amerika vor und deshalb wurden Kakteen erst nach der Entdeckung Amerikas weltweit verbreitet. So sind heutzutage die Opuntien aus dem Mittelmeerraum gar nicht mehr wegzudenken. In Australien und teilweise auch in Afrika wurden Sie mangels natürlicher Regulatoren zu einer richtigen Landplage. Überall wo Kakteen außerhalb Amerikas "wild" wachsen, wurden sie ursprünglich von Menschenhand eingebürgert. Auf der ganzen Welt findet man die größte Kakteendichte in den Südstaaten der USA, in Mexiko, und rund um den südlichen Wendekreis, in Peru, Nordchile und Bolivien.
Dort wo die Kakteen herkommen gibt es einen deutlich ausgeprägten jahreszeitlichen Wechsel zwischen Trockenzeiten und Regenperioden. Man sollte sich aber über eines bewusst sein: Weil auch Kakteen benötigen Wasser. In den reinen Wüstengebieten dieser Erde, wie in etwa die Sahara, haben sogar die Kakteen nicht den Hauch einer Überlebenschance.
Es sind zwar auch Kakteen an den Hanglagen der Anden vorhanden, die komplett ohne Regenfälle überleben können, doch diese holen sich ihre benötigte Feuchtigkeit durch Kondensation von den jeden Tag auftretenden Nebelschwaden.
Im Folgenden werden zwei große Kakteenstandorte etwas näher betrachtet:
USA (Arizona):
Dieses halbwüstenartige Klima ist bekannt durch sehr unterschiedliche Niederschläge. Berühmnt wurde die Region wegen ihrer riesenhaften Kakteen der Gattung „Carnegiea gigantea“. Dieser Kaktus bildet insgesamt bis zu 18 Meter hohe Säulen und ist vor allem wegen der Westernkulisse weltbekannt. Der Kaktus wird vor der Ausrottung durch den Menschen geschützt in den eigens dafür errichteten Nationalparks, wie zum Beispiel dem "ORGAN PIPE NATIONAL MONUMENT".
Doch ebenso sind auch die bis zu 2 Meter großen Ferokakteen und die extrem widerspenstigen Opuntien zu beachten und prägen die dortige Landschaft.
Weiterhin wachsen hier die vor allem für Sammler interessanten kleinen Echinocereenarten. Sie bilden meist große zusammenhängende Gruppen und sind hauptsächlich während der Blütezeit ein sensationeller Anblick für große und kleine Fans der Kakteen.
Mexiko:
Hier kommt der allseits bekannte Mammillaria (der sogenannte Muttertagskaktus ) und der Astrophytum ( Bischofsmützen ) her. Ebenso ist Mexiko die Heimt des Opuntia microdasys ( mit dem süßen Beinamen Teddybärkaktus ). Im Norden ist das Klima bestens für kleinere Kakteen geeignet, weil Regenfälle hier in den Sommermonaten nur sehr unregelmässig vorkommen und in den Wintermonaten gänzlich ausbleiben. Die Kakteen müssen unter Dornengestrüpp und zwischen Geröllhaufen wachsen. Der Süden des Landes wird ebenso mit größeren Kakteenarten besiedelt, wie die unterschiedlichen Cereusarten ( Säulenkakteen ) und auch Echinocacteen. Die Landschaft hier ist sehr abwechslungsreich geprägt. In den Hochebenen und Gebirgszügen, Tannen und Eichenwäldern, ist die Artenvielheit besonders stark. Dadurch dass man mit Frost ist in diesen Breitengraden nicht mehr rechnen muss, und dadurch fühlen sich besonders die vielen unterschiedlichen Mammillarien wohl.
Bester Standort für den Kaktus
„Mein kleiner, grüner Kaktus steht draußen am Balkon...“ Diesem wohl bekannten Lied darf man ruhig Glauben schenken. Im Sommer mögen alle Kakteen frische Luft, Licht und Wärme. Kann man seiner Pflanze einen Platz bieten, wo sie das alles bekommt, ist sie glücklich und belohnt ihren Besitzer meist mit einer schönen Blütenpracht. Der Platz an der Sonne sollte aber auch ein Platz ohne Regen sein, da Kakteen bekanntermaßen eher wenig Wasser brauchen und sonst faulen. Hat man aber weder Balkon, noch Terrasse oder Garten, sollte man dem Kaktus wenigstens ein Plätzchen am Fenster gönnen. Fenster, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind, eignen sich hierfür am besten. Ein Kaktus, der an einem Nordfenster steht, bekommt nicht genug Licht und verkümmert, während einer an einem Südfenster zu viel direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und somit verbrennen kann. Wie überall gibt es aber auch hier wieder wenige Ausnahmen, die es lieber etwas dunkler beziehungsweise heißer mögen. Der entscheidende Nachteil eines Fensterstandortes ist das Glas. Dieses filtert das UV-Licht, das für das Wachsen und Gedeihen von Kakteen wichtig ist. Steht die Pflanze das ganze Jahr nur am Fenster, werden nur schwer oder gar keine Blüten ausgebildet. Des weiteren sollte man seinen Kaktus nicht über einer Heizung platzieren. Heizungsluft an sich ist schon nicht ideal für diese Art von Pflanzen, die direkte Hitze allerdings ist schädlich. Eine ganz andere Umgebung brauchen die Kakteen, wenn die kalte Jahreszeit näher rückt. Sie brauchen dann eine Art Winterruhe von mehreren Wochen bis zu einigen Monaten, in der sie schattige und kühle Stellplätze bevorzugen. Außerdem sollte man den Kaktus in dieser Zeit nicht beziehungsweise nur sehr wenig oder sehr selten gießen und nicht düngen.
Nach dieser Ruhephase, sollte man allerdings beachten, dass man den Kaktus nicht sofort wieder nach draußen stellen sollte. Die Pflanze muss wieder an Licht, Wärme und Wasser gewöhnt werden. Regelmäßig gießen sollte man erst wieder, wenn häufiger und länger die Sonne scheint.
Ideale Kaktus-Erde
In welcher Erde ist mein Kaktus am besten aufgehoben?
Auf diese Frage kann man leider keine allgemeine und zugleich genaue Antwort geben. So unterschiedlich wie die Kakteen und ihre Herkunftsorte sind, so sind auch ihre Vorlieben, was die Erde - meist auch Substrat genannt - betrifft.
Wenn man allerdings die folgenden Richtlinien befolgt, ist man in jedem Fall schon auf dem richtigen Weg:
1. BlumenerdeDie sollten Sie nicht verwenden, da diese zu viel Dünger enthält und das Wachstum der Kakteen somit nachteilig beeinflusst. Besser ist hier spezielle Kakteenerde, die neben Torf auch Sand enthält (ähnlich dem natürlichen Boden). Letzterer sollte grobkörnig sein, um ein Aufquellen des Substrats nach dem Gießen zu verhindern. Bausand ist hier übrigens nicht empfehlenswert, da er
sehr viel Kalk enthält und das die Lebensdauer Ihrer Pflanze um einiges verkürzt. Die
Kakteenerde kann man fertig gemischt im Fachhandel kaufen.
2. Humus- und MineraliengehaltDiesen sollte man auch nicht vernachlässigen. Beides sollte möglichst an den natürlichen Standort angepasst sein. Der Humusgehalt darf nicht zu hoch sei, da die Erde sonst nicht durchlässig genug ist, sich daraufhin Staunässe bildet
und der Kaktus verfault.
3. Salz - und KeimfreiheitDie Erde sollte außerdem in jedem Fall salz- und keimfrei sein.
4. pH-Wert Die meisten Kakteen mögen sauren Boden. Achten Sie also immer darauf, dass der pH-Wert des Substrats unter 7 bleibt. Empfehlenswert hierfür ist ein Bodentestset, das im Fachgeschäft erhältlich ist.
5. Die Drainage Um auch im Blumentopf optimale Voraussetzungen zu schaffen, sollten
Sie erst eine Schicht Steine (zum Beispiel grober Kies), dann eine Schicht groben Sand und darauf erst die eigentliche Erde in den Topf füllen. Kakteen im Garten aufziehen, ist auch kein Problem.
Optimales Gießen von Kakteen
Ja, der Kaktus kommt ursprünglich aus der Wüste und braucht daher wenig Wasser. Aber trotzdem ist das Gießen ein heißes Thema unter Kaktus-Besitzern. Natürlich sind die verschiedenen Kakteenarten in der Pflege und auch im Gießverhalten anders zu handhaben, aber ich denke, dass Sie mit folgenden drei Tipps generell Ihrer Pflanze immer etwas Gutes tun:
Aber Vorsicht manche Kakteenarten wirken teilweise, vor allem im Winter, tot. Sie sehen eingefallen aus, verlieren ihre kompletten Blüten und sehen aus, als würden sie eingehen. Falls Ihr Kaktus solche Symptome zeigt, ist das nicht zwangsläufig was schlechtes. Bei manchen ist es ganz normal und Sie müssen sich keine Sorgen machen. Am besten fragen Sie dazu in einem Fachhandel Ihres Vertrauens nach, ob es sich bei Ihrem Kaktus auch um eine solche Art handelt.
Leider gibt es viel zu viele unterschiedliche Kakteenarten, um hier genauere Tipps zum Gießen von Kakteen zu geben. Dennoch hoffe ich, dass Ihnen unsere Tipps weitergeholfen haben.
- Die Erde darf niemals komplett nass sein, sodass Ihre Kakteen im Wasser stehen. Diese sogenante Staunässe kann sehr gefährlich für Ihren Kaktus sein. Faustregel hierbei ist: Lieber zu wenig Wasser als zu viel.
- Gießen Sie Ihren Kaktus bzw. Ihre Kakteen vor allem in den Abendstunden. So vermeiden Sie Brandflecken, welche durch Sonneneinstrahlung auf nassen Stellen der Haut hervorgerufen werden. Falls Sie abends keine Zeit haben, eignen sich natürlich auch die Morgenstunden. Nur bitte gießen Sie Ihren Kaktus niemals in der Mittagszeit, während die pralle Sonne vom Himmel herunterbrennt. Sonst ist Ihr Kaktus sehr bald nur noch ein Kaktus gewesen! Direkte Sonneneinstrahlung jedoch ist nicht schädlich für Ihre Kakteen.
- Den Kaktus sollte man je nach Jahreszeit ein- bis zweimal die Woche gießen. Achten Sie einfach darauf, dass Ihr Kaktus nicht eingefallen wirkt. Im Winter kann man das Gießen so gut wie komplett einstellen (Stichwort: Erde anfeuchten), während man im Sommer ruhig etwas mehr gießen darf. Achten Sie hierbei aber auf die beiden oberen Tipps!
Aber Vorsicht manche Kakteenarten wirken teilweise, vor allem im Winter, tot. Sie sehen eingefallen aus, verlieren ihre kompletten Blüten und sehen aus, als würden sie eingehen. Falls Ihr Kaktus solche Symptome zeigt, ist das nicht zwangsläufig was schlechtes. Bei manchen ist es ganz normal und Sie müssen sich keine Sorgen machen. Am besten fragen Sie dazu in einem Fachhandel Ihres Vertrauens nach, ob es sich bei Ihrem Kaktus auch um eine solche Art handelt.
Leider gibt es viel zu viele unterschiedliche Kakteenarten, um hier genauere Tipps zum Gießen von Kakteen zu geben. Dennoch hoffe ich, dass Ihnen unsere Tipps weitergeholfen haben.
Jahreszeiten-Kalendar zur Pflege von Kakteen
Der Kaktus ist, wie allgemein bekannt, ein relativ anspruchsloser Genosse. Darauf ausgerichtet in der harten Umwelt der Wüste zu überleben, braucht er wenig Wasser und wenig Pflege. Dennoch gibt es einige Tipps zur Kaktus Pflege in Bezug auf die vier Jahreszeiten:
Frühling (Ende März bis Mitte Juni)
Ab jetzt kann man wieder normal gießen. Am Anfang sollte man lauwarmes Wasser nehmen, um die Kakteen vom Winterstaub zu befreien. Außerdem ist der Frühling die optimale Zeit für die Aussaat und eine gute Zeit um Stecklinge zu setzten. Gegen Ende des Frühling sollten Sie vermehrt Ihren Kaktus mit einer Lupe nach Schädlingen überprüfen. Vor allem Wollläuse tauchen nun vermehrt auf.
Hinweis: Einige Kakteenarten blühen nun schon und Sie können ihre wunderschöne Blütenpracht bewundern!
Sommer (Ende Juni bis Mitte September)
Im Sommer kann man den Kaktus nun auch ein mal im Monat düngen. Das wichtigste ist aber das Lüften! Achten Sie darauf, dass Ihr Kaktus bzw. Ihre Kakteen ausreichend Frischluft bekommen.
Herbst (Ende September bis Mitte Dezember)
Nun kann man damit beginnen, das Gießen langsam einzustellen. Es darf nun auch nicht mehr gedüngt werden! Falls Ihre Kakteen oder Ihren Kaktus draußen stehen, dann achten Sie nun darauf, dass sie nicht befrieren aufgrund des kalten Windes. Dennoch ist frische Luft auch in dieser Phase wichtig. Falls Ihr Kaktus ein Winterblüher ist, dürfen Sie ihn noch minimal mehr gießen, im Dezember reicht es jedoch, wenn Sie hin und wieder die Erde anfeuchten.
Winter (Ende Dezember bis Mitte März)
Im Winter sollten Sie die Temperatur kontrollieren, regelmäßig lüften und darauf achten, dass Ihre Kakteen nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Ab Februar können Sie wieder Schritt für Schritt mit dem Gießen anfangen, ab März kann wieder ganz normal gegossen werden.
Frühling (Ende März bis Mitte Juni)
Ab jetzt kann man wieder normal gießen. Am Anfang sollte man lauwarmes Wasser nehmen, um die Kakteen vom Winterstaub zu befreien. Außerdem ist der Frühling die optimale Zeit für die Aussaat und eine gute Zeit um Stecklinge zu setzten. Gegen Ende des Frühling sollten Sie vermehrt Ihren Kaktus mit einer Lupe nach Schädlingen überprüfen. Vor allem Wollläuse tauchen nun vermehrt auf.
Hinweis: Einige Kakteenarten blühen nun schon und Sie können ihre wunderschöne Blütenpracht bewundern!
Sommer (Ende Juni bis Mitte September)
Im Sommer kann man den Kaktus nun auch ein mal im Monat düngen. Das wichtigste ist aber das Lüften! Achten Sie darauf, dass Ihr Kaktus bzw. Ihre Kakteen ausreichend Frischluft bekommen.
Herbst (Ende September bis Mitte Dezember)
Nun kann man damit beginnen, das Gießen langsam einzustellen. Es darf nun auch nicht mehr gedüngt werden! Falls Ihre Kakteen oder Ihren Kaktus draußen stehen, dann achten Sie nun darauf, dass sie nicht befrieren aufgrund des kalten Windes. Dennoch ist frische Luft auch in dieser Phase wichtig. Falls Ihr Kaktus ein Winterblüher ist, dürfen Sie ihn noch minimal mehr gießen, im Dezember reicht es jedoch, wenn Sie hin und wieder die Erde anfeuchten.
Winter (Ende Dezember bis Mitte März)
Im Winter sollten Sie die Temperatur kontrollieren, regelmäßig lüften und darauf achten, dass Ihre Kakteen nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Ab Februar können Sie wieder Schritt für Schritt mit dem Gießen anfangen, ab März kann wieder ganz normal gegossen werden.
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